Öffentliche Beobachtungen und Führungen
im Hainberg-Observatorium


Detailübersicht über die Themen der geplanten Führungen für 2012 und 2013

12. Januar 19:00 Uhr



Anfahrtsskizze

DER HIMMELSJAEGER



Vor 400 Jahren beobachteten die Astronomen mit dem gerade erfundenen Fernrohr den nächtlichen Himmel. Der schon mit blossem Auge sichtbare Fleck im Schwertgehänge des Himmelsjägers ORION enthüllt selbst in kleinen Ferngläsern schon eine Menge Einzelheiten. Die Nebel und Sternhaufen um das Sternbild Orion zeigen mit Optiken verschiedener Größe.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

16. Februar 19:00 Uhr



Anfahrtsskizze

HUNDE, STIERE UND JÄGER AM HIMMEL



Zwei Hunde, ein Stier und ein Jäger am Sternenhimmel. Die Sternbilder beinhalten nicht nur schöne Legenden aus der Griechischen Mythologie, sondern auch zahlreiche Nebel und Sternhaufen. Die interessantesten präsentieren wir im Teleskop. Darunter der Eskimonebel, ein planetarischer Nebel in den Zwillingen und natürlich der offene Sternhaufen M35 mit seinem Nachbarn NGC 2158. Der schwache Reflexionsnebel M78 und der Flammennebel NGC 2024 sind weitere Ziele.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

15. März 20:00 Uhr



Anfahrtsskizze

DER FRÜHLINGSHIMMEL-PLANET MARS



Im Frühjahr ist die beste Zeit für die Beobachtung ferner Galaxien am Rande der Unendlichkeit. Im Löwen wartet das Trio M95, 96 und 105 auf uns. Außerdem besuchen wir den Roten Planeten Mars, der am 03. des Monats in Opposition stand, d. h. momentan die niedrigste Entfernung zu Erde aufweist. D. bedeutet optimale Beobachtungsbedingungen für Fernrohrbesitzer!

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

24. Maerz 10:00 Uhr



Anfahrtsskizze

GLOBALER ASTRONOMIETAG - DIE LANGE NACHT DER PLANETEN



Am 24. März ist der Astronomietag im gesamten deutschsprachigen Raum. Dazu öffnen Alle Institute, Sternwarten und Planetarien öffnen für die interessierte Öffentlichkeit heute ihre Häuser! Um 10:00 Uhr geht es am Hainberg los! Dabei werden sowohl das Astrographengebäude, als auch der Sonnenturm geöffnet sein.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

12. April 21:00 Uhr



Anfahrtsskizze

GALAXIEN UND GALAXIEN- HAUFEN



Im ersten Teil unserer Führung besuchen wir den Roten Planeten Mars. Bei nur knapp über 10 Bogensekunden Durchmesser des Nachbarplaneten wird es spannend sein, auf der Marsoberfläche Einzelheiten etwas zu erkennen. In den Sternbildern Jungfrau, Löwe und Haar der Berenike warten außerdem am Frühjahrshimmel viele Galaxien und Galaxienhaufen auf die Beobachter. Darunter die berühmte Galaxie mit dem Schwarzen Auge oder die Galaxie NGC4565 - ein riesiges Sternsystem, auf dessen Kante wir blicken! Zwischen Jungfrau und Löwe stehen besonders viele Galaxien dicht an dicht. Bereits in größeren Ferngläsern (Stativ!) sieht man ein Nebelfleckchen neben dem anderen. Hier blicken wir in die Richtung des nächsten größeren Galaxienhaufens - Der Galaxienhaufen in der Jungfrau. Die Haufenmitglieder haben hier bereits Entfernungen über 100 Mio. Lichtjahren.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

31. Mai 21:00 Uhr



Anfahrtsskizze

EBENEN, RILLEN UND WÄNDE



Dass unser Mond weit mehr zu bieten hat als die sichtbaren Phasen, zeigt ein Blick durchs Fernrohr. Dome, Wände, Rillen, Berge, Krater und weite Ebenen offenbaren sich im Fernrohr. Wenn wir dem Terminator - der Licht/Schattengrenze auf dem Mond - von Süd nach Nord folgen treffen wir auf diese Objekte: Die Krater Schiller und Cassendi, das Meer der Feuchtigkeit, der Ozean der Stürme, den Krater Kepler, das Schrötertal, die Krater Aristarch und Gruithuisen Delta und Gamma, die Bucht des Taues, die Krater Harpalus, J. Herschel und Anaximander. Bei sehr ruhiger Luft lassen sich Einzelheiten bis etwa 1km erkennen. Selten lassen sich kleinere Details auf der Mondoberfläche erkennen.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

24. Juni 14:00 Uhr



Anfahrtsskizze

DIE SONNE (SONNENTURM)



Bei der Sonnenbeobachtung gilt immer: NIEMALS UNGESCHÜTZT IN DIE SONNE SEHEN! Was gibt es auf der Sonne zu sehen? Sonnenflecken und -fackeln. Flächen mit geringeren oder höheren Temperaturen erscheinen bei Sonnenbeobachtung als dunklere oder hellere Gebiete. Die Dunklen Gebiete nennt man Sonnenflecken. Schon kleine Sonnenflecken sind so groß wie die Erde. Auch Lichtbrücken und andere feinere Strukturen in den Sonnenflecken lassen sich erkennen, ebenso wie die Feinstruktur der Sonnenoberfläche - die Granulation. Dazu kommen Sonnenprotuberanzen - Gasausbrüche auf der Sonnenoberfläche und das hoch aufgelöste Sonnenspektrum lassen sich beobachten. Unser Heimatstern hat mehr zu bieten, als man gemeinhin glaubt.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

22. Juli 14:00 Uhr



Anfahrtsskizze

DIE SONNE (SONNENTURM)



Im Regenbogen sehen wir bereits das Sonnenspektrum, in dem alle Farben der Natur enthalten sind. Mit Hilfe unseres Sonnenturmes können wir das Sonnenspektrum jedoch bis in seine Feinstrukturen auflösen. Die Fraunhoferschen Linien verraten uns etwas über die Zusammensetzung der Sonnen- und der Erdatmosphäre. Die berühmte Natriumlinie im gelben Spektralbereich kennen die meisten von uns aus dem Chemieunterricht, wenn Kochsalz (Natrium-Chlorid) im Bunsenbrenner gelb verbrennt. Bei der Sonne gilt grundsätzlich: NIEMALS UNGESCHÜTZT IN DIE SONNE SEHEN!

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

16. August 21:00 Uhr



Anfahrtsskizze

DIE PERSEIDEN UND DIE SOMMERMILCHSTRASSE



Wir sind nicht allein! Täglich wird die Erde auf ihre Weg um die Sonne von zahlreichen Kleinstkörpern aus dem Sonnensystem getroffen. Meteoroide. Sie sind nicht gleichmäßig verteilt. Die meisten bilden unterschiedlich starke Ströme, auf die die Erde im Jahreslauf immer wieder trifft. In den Tagen um den 12.08. hat der Meteorstrom der Perseiden seine größte Aktivität. Hier treten Meteoroide aus dem Sternbild Perseus kommend in die Erdatmosphäre ein. Gleichzeitig führen wir die Besucher über die Milchstraße zu den interessantesten Himmelsobjekten: Z. B. Den Hantelnebel im Sternbild Füchschen oder den Ringnebel in der Leier. Wer kennt eigentlich den Kleiderbügel?

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

09. September 10:00 Uhr



Anfahrtsskizze

TAG DES OFFENEN DENKMALS



Jeden zweiten Sonntag es September sind alle deutschen Denkmäler für Besucher geöffnet. Ab 10:00 Uhr steht die Sternwarte der Beobachtung der Sonne - und bis in die Mittagsstunden Venus und Mond - und der Besichtigung offen.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

13. September 21:00 Uhr



Anfahrtsskizze

GALAXIEN UND PLANETEN



Unsere Milchstraße hat zwar zwei eigene Begleiter: Die vom Südhimmel aus sichtbaren Große und Kleine Magellansche Wolke. Die großen Nachbarn unserer Heimatgalaxie sind einmal die Andromedagalaxie (Auch Andromedanebel nach dem Sternbild Andromeda) und die etwas kleinere Dreiecksgalaxie. So genannt nach dem Sternbild Dreieck. Sie lassen sich in den Herbstmonaten am besten beobachten. Der fernste Planet unseres Sonnensystems -Neptun- steht im zweiten Teil unserer Führung auf dem Programm. Neptun ist der stürmischste Planet. Auf ihm wurden mit über 900km/h die höchsten Windgeschwindigkeiten in einer Planetenatmosphäre gemessen.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

25. Oktober 20:00 Uhr



Anfahrtsskizze

DER OZEAN DER STÜRME



Der Mond zeigt uns heute 4 Tage nach seiner Halbphase eine ganze Reihe interessanter Oberflächendetails. Dabei durchkreuzen wir den Ozean der Stürme und das Meer der Feuchtigkeit. Wir besuchen die Krater Hainzel, Mercator, die Hippalus-Rillen, das Meer der Feuchtigkeit, die Krater Hortensius, Kepler(Schatten!) und Herrschel, die Regenbogenbucht am Meer des Regens, das Juragebirge und das Meer der Kälte. Die fernen Planeten Uranus und Neptun stehen ebenfalls auf dem Programm.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

15. November 19:00 Uhr



Anfahrtsskizze

DREI PLANETEN AM ABENDHIMMEL



Mit Jupiter, Uranus und Neptun stehen im November drei der großen vier Gasplaneten am Himmel. Den Beginn macht Neptun, der fernste Planet. Anschließend beobachten wir den grünlichen Uranus. Den Abschluss bildet der größte Planet des Sonnensystems, der wolkenbedeckte Jupiter. Trotzdem lassen wir auch die Sternhaufen und Galaxien des Herbsthimmels nicht außer Acht. Darunter der Kugelsternhaufen M15 und unsere Nachbargalaxie, die große Galaxie in der Andromeda.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

06. Dezember 19:00 Uhr



Anfahrtsskizze

JUPITER UND DIE WINTERMILCHSTRASSE



Jupiter im Stier beherrscht den Abendhimmel der nächsten Monate. Die Wolkenbänder und -zonen des Riesenplaneten zeigen oft dramatischen Detailreichtum. Schon innerhalb von 10-20 Minuten ändert sich der Anblick der Wolkenbänder aufgrund der schnellen Rotation des Planeten. Das Spiel der vier großen Galileischen Monde bietet abwechslungsreiche Beobachtungsmöglichkeiten. Daneben wandern wir über die Wintermilchstraße zu den schönsten Objekten, z. B. Den schönen Doppelsternhaufen im Perseus oder der Muskelmännchenhaufen.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

20. Dezember 17:00 Uhr



Anfahrtsskizze

DIE AVG AUF DEM WEIHNACHTSMARKT



Den Besuchern des Göttinger Weihnachtsmarktes bieten Mitglieder der AVG einen himmlischen Blick durchs Teleskop. Ziel: Der zunehmende Mond und zu fortgeschrittener Stunde auch der Riesenplanet Jupiter.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

17. Januar 2013 19:00 Uhr



Anfahrtsskizze

DER ZUNEHMENDE MOND



Die Oberfläche des zunehmenden Mondes überrascht mit ihrem Reichtum an Einzelheiten. Am Südpol die Krater Amundsen, Scott und Marzinus. Weiter nördlich die Krater Rabbi Levi, Zagut, Catharina, Cyrillus und Theophilus. Am Mare Tranquilitatis den Krater Lamont, weiter nach Norden folgt das Mare Serenitatis und schließlich der Krater Aristoteles.
Jupiters Wolkenbänder und -zonen ändern sich beständig und bieten den Beobachteraugen einen wechselvollen Anblick. Der Tanz der vier Großen Jupitermonde steuert dazu ein weiteres Schauspiel bei.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

07. Februar 2013 19:00 Uhr



Anfahrtsskizze

STERNHAUFEN- UND NEBELPARADE



Die Geheimnisse des Himmeljägers Orion entschlüsseln wir mit der heutigen Führung am Sternenhimmel. Dabei stoßen wir auf das Himmels-S, ein Sternenmuster innerhalb der Gürtelsterne des Orion. Am östlichen Gürtelstern, Alnitak, den Flammennebel. Und schließlich Beteigeuze, einen Roten Riesen - und Rigel, einen Blauen Riesen. Schließlich folgt der Hauptdarsteller des Abends: Der Großen Orionnebel.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

07. März 2013 19:00 Uhr



Anfahrtsskizze

DAS WINTERSECHSECK



Sirius, Prokyon, Castor, Capella, Aldebaran und Rigel. Die Hauptsterne der 6 Wintersternbilder bilden am Himmel das Wintersechseck. Heute stellen wir diese Sterne näher vor, Ihre Leuchtkraft, Entfernung ihre Farbe und die Bedeutung ihrer Namen. Zwischen den Sternen warten einige interessante Himmelsobjekte. Darunter viele Offene Sternhaufen, planetarische Nebel, der Große Orionnebel und andere Bewohner der Wintermilchstraße.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis





Zurück zum Inhaltsverzeichnis



Zurück zur AVG-Homepage


letzte Änderung: 04.12.2011 Die AVG Internet-Redaktion