Die Frage des Monats

Willkommen bei einer neuen Rubrik von StarChild!
Jeden Monat werden wir an dieser Stelle eine häuftig gestellte Frage beantworten.
Die Fragen aus vergangenen Monaten könnt Ihr in unserem
Archiv finden.
Die Frage:
Liebes StarChild,
kann unsere Erde von einem Asteroiden getroffen werden?
Die Antwort:
In letzter Zeit gab es einige Filme zu diesem Thema. Man darf nicht vergessen,
daß es nur Spielfilme sind, bei denen man sich nicht immer an wissenschaftlichen Tatsachen
gehalten hat. Manchmal steckt doch ein wenig Wahrheit in diesen Filmen, obwohl es
nicht einfach ist, Erfindung und Wahrheit auseinanderzuhalten. Das gilt besonders für
Filme über Asteroiden, die auf der
Erde einschlagen.
Zu dieser Zeit ist kein Asteroid bekannt, der sich auf
Kollisionskurs mit der Erde befindet.
Letztes Jahr wurde in den Nachrichten gesagt, daß sich ein Asteroid auf Kollisionskurs
mit der Erde befände und diese im Jahre 2028 treffen würde. Heute wissen wir, daß die
Berechnungen von damals falsch waren und daß der Asteroid die Erde nicht treffen wird.
Mehr dazu - leider in englischer Sprache - findest Du unter unter
http://impact.arc.nasa.gov/news/1998/jun/12.html.
Du darfst aber nicht vergessen, daß die Erde früher schon öfters von Asteroiden getroffen
wurde und daß dies auch eines Tages wieder geschehen wird. Wir wissen nicht wann es
passieren wird. Wir wissen nur, daß es nicht in naher Zukunft sein wird.
Warum ist die Gefahr von einem Asteroiden getroffen zu werden so klein?
Unser Sonnensystem ist sehr groß verglichen
mit der Größe der Erde. Das bedeutet, daß die Wahrscheinlichkeit sehr klein ist, daß die
Erde von einem anderen Himmelskörper getroffen wird. Aber inrgendwann kommt es doch
einmal vor - nur eben nicht besonders oft.
Die meisten Asteroiden in unserem Sonnensystem befinden sich in einem Gebiet zwischen
den Planeten Mars un Jupiter, dem sogenannten
Asteroidengürtel.
Wir haben schon mehrere Raumsonden, wie zum Beispiel Voyager I und II
duech den Asteroidengürtel geschickt. Es gab dabei keine Probleme. Warum? Weil es
im Asteroidengürtel immer noch mehr "leeren Raum" wie Asteroiden gibt!
Wie oft rechnen wir damit, daß die Erde getroffen wird?
Asteroiden, die bei einem Einschlag eine weltweite Katastrophe
auslösen können, sind extrem selten. Sie müßten dafüer mindestens einen Durchmesser von
Kilometer oder mehr haben.
Derartige Objekte treffen die Erde in der Regel nur einmal in 100 000 Jahren.
Andere Objekte ähnlicher Größe, wie etwa
Kometen, schlagen noch seltener ein -
vielleicht nur alle 500 000 Jahre.
Was können wir gegen ein Objekt tun, daß auf der Erde einzuschlagen droht?
Wenn die Astronomern ein solches
Objekt finden, so bleibt noch genug Zeit, um seine Umlaufbahn genau zu verfolgen
und um Gegenmaßnahmen einzuleiten. Es bestünde kein Grund zur Eile oder zur Panik.
weil wir das Objekt schon lange bevor es die Erdbahn kreuzt entdeckt hätten.
An einem solchen Projekt würden alle Länder der Erde mitarbeiten.
Weil wir ein solches Objekt lange bevor es die Erdbahn kreuzt entdeckt hätten, würde
schon ein kleiner Stoß genügen, um es von seinem Kollisionskurs abzulenken.
Einen solchen Stoß könnte man zum Beispiel durch chemische Rakten auslösen, die man
vorher ahuf der Oberfläche des Asteroiden landet.
Wer überwacht den Himmel?
Es gibt Behörden, die NASA ist eine
von ihnen, die erkannt haben, daß dein Asteroideneinschlag eine große Gefahr darstellt,
obwohl sich zur Zeit kein Asteroid auf kollisionskurs mit der Erde befindet.
Es ist im Interesse der Menscheit, diese Bedrohung ernstzunehmen und den Himmel nach
möglicherweise gefährlichen Asteroiden abzusuchen, um eine möglichste lange Vorwarnzeit
zu haben. Auf den folgenden Internetseiten (in englischer Sprache) kannst Du mehr über
die Gruppen erfahren, die den Himmel nach solchen Objekten absuchen:
The Near Earth Asteroid Tracking Team -
http://huey.jpl.nasa.gov/~spravdo/neat.html
SpaceWatch -
http://www.lpl.arizona.edu/spacewatch/
The Asteroid and Comet Impact Hazard Group -
http://impact.arc.nasa.gov/index.html
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Technische Unterstützung: Sherri Calvo
Übersetzt mit freundlicher
Genehmigung von Dr. Laura A. Whitlock.
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