Willkommen bei einer neuen Rubrik von StarChild! Jeden Monat werden wir an dieser Stelle eine häuftig gestellte Frage beantworten.
Die Fragen aus vergangenen Monaten könnt Ihr in unserem Archiv finden.
Das Hubble-Weltraum-Teleskop hat 600 dieser Sterne beobachten können. Man fand sie in einer kleinen Region des sogenannten "Virgo-Galaxienhaufens" - einer 60 Millionen Lichtjahre entfernten Ansamlung von Galaxien im Sternbild Jungfrau. Bei allen entdeckten Sternen handelt es sich um helle rote Riesensterne. Wahrscheinlich gibt es dort noch viele andere Sterne, die zu schwach für das Hubble-Weltraum-Teleskop sind.
Woher wissen wir, dass diese Sterne nicht einer Galaxie angehören? Wir können ihre Bewegung und die der benachbarten Galaxien beobachten. Diese Beobachtungen zeigen, dass die Bewegung dieser Sterne durch die Schwerkraft des ganzen Galaxienhaufens und nicht durch die Schwerkraft einer einzelnen Galaxie bestimmt wird. Es handelt sich wirklich um intergalaktische (d.h. zwischen den Galaxien befindliche) Sterne.
Astronomen hatten schon lange vermutet, dass es intergalaktische Sterne geben
könnte. Sie sollten das Ergebnis von Wechselwirkungen und nahen Begegnungen zwischen
Galaxien sein, die vor langer Zeit einmal stattfanden. Dabei können Sterne aus
den Galaxien herausgerissen werden und sich dann ausserhalb des Anziehungsbereichs
einer Galaxie frei durch den Raum bewegen.
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| So stellt sich ein Künstler den Nachthimmel auf einen Planeten vor, der einen intergalaktischen Stern im Virgo-Haufen umkreist. |
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StarChild Autoren: Das StarChild Team
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