Supernovae

Bei Entfernungsbestimmungen jenseits von einer Milliarden Lichtjahren können sich die Astronomen weder auf Cepheiden noch auf die Parallaxen-Methode stützen. Bei solch grossen Entfernungen wird die Parallaxe unmessbar klein und einzelne Sterne kann man in so weit entfernten Galaxien auch nicht mehr erkennen. Daher suchen die Astronomen nach Objekten, deren absolute Helligkeit (das ist ein Maß dafuer, wieviel Energie ein Stern pro Sekunde in den Weltraum abstrahlt). sie genau kennen. Solche Objekte werden "Standardkerzen" genannt. Vergleicht man nun die absolute Helligkeit eines Sterns mit siner schenbaren Helligkeit (das ist die Hellikeit, mit der ein Stern am irdischen Himmel erscheint), so kann man daraus die Entfernung des Sterns berechnen. Das Hauptproblem besteht also darin, Objekte zu finden deren absolute Helligkeit man kennt.

Eine art dieser Objekte sind die sogenannten Supernovae von Typ Ia. Dabei handelt es sich um massereiche Sterne, die am Ende ihres Lebens explodieren. Diese Explosionen sind so hell, dass man sie noch in grosser Entfernung von der Erde beobachten kann. Hat man es einmal geschafft, (mit Hilfe einer der anderen Methoden) die Entfernung einer solchen Supernova zu bestimmen, kann man ihre absolute Helligkeit ausrechnen. Da die Supernovae vom Typ Ia in etwa alle die gleiche absolute Helligkeit haben, kann man sie hervorragend zu Entfernungsbestimmung benutzen.

Wenn man die Entfernung einer weit entfernten Galaxie bestimmen möchte, muss man nur warten, bis dort eine Supernova vom Typ Ia aufleuchte und ihre maximale scheinbare Helligkeit messen. Vergleicht man diese Helligkeit mit der absoluten Hellikeit, die man für eine Supernovae von Typ Ia erwartet, so kann man daraus die Entfernung bestimmen. Da Supernovae extrem Hell sind, kann man sie noch in Entfernungen bis zu einer Milliarden Lichtjahre sehen.


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StarChild ist ein Service des "High Energy Astrophysics Science Archive Research Center" (HEASARC),  Direktor: Dr. Nicholas E. White, innerhalb des "Laboratory for High Energy Astrophysics" (LHEA) bei der NASA/ GSFC.

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Technische Unterstützung: Sherri Calvo


Übersetzt mit freundlicher Genehmigung von Dr. Laura A. Whitlock.
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