Der Orion-Nebel kann leicht mit blossem Auge als mittlerer Stern im "Schwert
des Orion" gesehen werden.
In diesem Bild erscheinen M 42 (NGC 1976) und M 43 (NGC 1982) als ein einziges großes
Objekt. Das blaue Gebiet rechts besteht aus den Reflexions-Nebeln NGC 1973, 1975 und
1977.
Das NOAO Bild unten zeigt die Trennung zwischen M 42 (der grössere von beiden) und M 43 deutlicher.
M 42 wird von den "Trapez-Sternen (Theta-1 Orionis)", einer
Gruppe von vier heissen und leuchtkräftigen jungen Sternen im Zentrum des Nebels, zum
Leuchten angeregt.
Der Orion Nebel ist die der Erde am nächsten gelegende Sternentstehungsregion. Daher ist sie
auch besonders gut untersucht. Trotzdem versteht man die Sternentsehung keineswegs
vollständig. Obwohl diese Nebel recht gross sind (mehrere Lichtjahre im Durchmesser),
ist ein neu entstandenes Sonnensystem winzig im Vergliech dazu und daher von der Erde aus
unsichtbar.
Das Bild vom Hubble-Weltraumteleskop
(unten) zeigt zum ersten Mal kleine Gebiete, die scheinbar kurz davor stehen, zu
einem Stern zu kolabieren und vielleicht auch Plantensysteme zu bilden.
Der Orion Nebel ist in Wirklichkeit teil einer viel grösseren Wolke, die einen
grossen Teil des Sternbilds Orion, einschließlich der Region um den
Pferdekopf-Nebel, bedeckt.