Das Mond Symbol

Der Mond: der Begleiter der Erde

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Toll!

Vor kurzem wurde auf dem Mond ein Krater entdeckt, der einen See aus Eis enthält. Man glaubt, daß dieser Krater doppelt so groß wie Puerto Rico ist und seine Tiefe die der Höhe des Mount Everest übertrifft! Das Eis in diesem Krater stammt vermutlich von einen Kometen, der vor 3,6 Milliarden Jahren auf dem Mond aufschlug.

Der Mond umkreist die Erde auf einer elliptischen Umlaufbahn mit einer Geschwindigkeit von 36800 Kilometer pro Stunde. Da der Mond keine Atmosphäre hat, schwanken die Temperaturen zwischen -184 Grad Celsius in der Nacht und 214 Grad Celsius am Tag. An den Polen des Mondes jedoch liegt die Temperatur konstant bei -96 Grad Celsius. Der Mond ist ein wenig ungleichförmig, da die Mondkruste auf der einen Seite dicker ist als auf der anderen. Wenn Du den Mond anschaust, dann siehst Du helle und dunkle Gebiete. Die dunklen Gebiete sind junge Ebenen aus Basalt, die man Mondmeere nennt. Sie entstanden beim Einschlag eines großen Asteroiden oder Kometen und wurden hinterher mit flüssigem Basalt überflutet. Die hellen Gebiete sind Gebirge, die beim Einschlag aufgetürmt wurden. Die Mondoberfläche ist von feinkörnigem Staub bedeckt, den man "Regolith" nennt. Dieser Staub stammt vom andauernden Bombardement des Mondes durch kleine Meteoriten. Wissenschaftler glauben, daß der Mond entstand, als die Erde mit einem Objekt von der Größe des Planeten Mars zusammenstieß. Eine Theorie besagt, daß die Trümmerstücke ins Weltall geschleudert wurden, wo sie sich durch ihre gemeinsame Gravitation zum Mond zusammenformten. Die Gravitaions-Anziehung des Mondes auf die Erde bewirkt die Gezeiten der Meere. Je näher sich der Mond bei der Erde befindet, desto größer ist dieser Effekt. Die Zeit zwischen den Gezeiten beträgt ungefähr 12 Stunden und 25 Minuten.

Der Mond von Apollo 17 aus gesehen
Der Mond

Die Mondphasen hängen von der relativen Position des Mondes zu Sonne ab. Befindet sich der Mond zwischen Sonne und Erde, dann ist die erdzugewandte Seite des Mondes dunkel. Mann nennt diese Stellung "Neumond." Wenn der Mond nun auf seiner Umlaufbahn weiter nach Osten läuft, so wird ein immer größerer Teil der sonnnenbeschienenen Seite sichtbar. Diese Phase nennt man "zunehmender" Mond. Wandert der Mond weiter nach Osten, so erreicht er schließlich eine Stellung, in der Sonne, Mond und Erde einen Winkel von 90 Grad bilden. Der Mond erscheint uns von der Erde ausgeshen dann halb hell und halb dunkel. Diese Phase bezeichnet man als das "erste Viertel". Danach können wir mehr als ein Viertel des Mondes sehen. Irgendwann erreicht der Mond einen Punkt, wo Mond, Erde und Sonne eine Linie bilden. Die der Erde zugewandte Seite ist nun voll beleuchtet. Jetzt haben wir "Vollmond". Bewegt sich der Mond auf seiner Umlaufbahn weiter, so wird der von der Erde aus sichtbare Teil der beleuchteten Mondoberfläche wieder kleiner. Wir haben "abnehmenden Mond". Nach einigen Tagen erreicht der Mond wieder eine Stelleung, in der er von der Erde aus gesehen halb hell und halb dunkel erscheint. Das ist das "letzte Viertel". Danach erscheint der Mond als eine von Tag zu Tag schmaler werdende Sichel am Himmel. Schließlich erreicht er wieder die Neumondstellung, und ein neuer Mondumlauf beginnt.

Eine Frage

Wenn wir uns den Mond anschauen, dann sehen wir helle und dunkle Gebiete, die wie ein menschliches Gesicht aussehen. Was sind die hellen und dunklen Gebiete wirklich?

Maedchen mit Teleskop

Die Fakten


Wußtest Du schon?


Die Antwort


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Übersetzt mit freundlicher Genehmigung von Dr. Laura A. Whitlock.
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