Neptun Symbol

Neptun: Der Blaue Planet

Junge mit Taschenrechner

Toll!

Neptun wurde entdeckt, weil der Planet Uranus sich nicht an seine vorausberechnete Bahn hielt. Die Astronomen vermuteten daher, daß die Gravitations-Anziehung eines anderen Planeten die Uranusbahn stört. Dies führte zur Entdeckung des Planeten Neptun.

1989 flog die Raumsonde Voyager 2 in einer Entfernung von 4900 Kilometer an Neptun vorbei. Aus den Daten, die dabei gesammelt wurden, wissen wir, daß Uranus und Neptun ähnlich zusammengesetzt sind. Neptun hat einen Mantel aus flüssigem Wasserstoff, während seine Atmosphäre aus Ammoniak, Helium und Methan besteht. In den oberen Schichten der Atmosphäre gefriert das Methan und bildet Wolken, die Schatten auf die tieferen Wolkenschichten werfen. Neptun besitzt Wolkenbänder in seiner Atmosphäre, in der Windgeschwindigkeiten bis zu 2000 Kilometer pro Stunde auftreten! In der Neptunatmosphäre gibt es große dunkle ovale Flecken, von denen die Astronomen glauben, daß es sich um Hurrikan ähnliche Stürme handelt. Neptun erzeugt mehr Wärme als er von der Sonne empfängt. Daher muß er eine eigene innere Wärmequelle besitzen. Außerdem hat Neptun ein sehr starkes Magnetfeld und ein Ringsystem aus vier Ringen. Zwei der Ringe sind dick und zwei sind schmal. Die Ringe bestehen aus dunklen Partikeln verschiedener Größe. Neptun hat acht natürliche Satelliten. Vier von ihnen umkreisen Neptun noch innerhalb seiner Ringe. Der größte Neptunmond ist Triton. Wegen seiner retrograden Umlaufbahn und seiner Dichte sowie seiner Zusammensetzung glauben die Astronomen, daß Triton nicht immer ein Neptunmond war, sondern von Neptuns Gravitations-Anziehung eingefangen wurde. Seitdem umkreist Triton den Neptun als ein Mond. Man glaubt, daß Triton aus Eis und Gestein besteht. Seine Oberflächentemperatur beträgt -245 Grad Celsius. Triton hat eine dünne Atmosphäre aus Stickstoff und Methan.

Neptun
Neptun

Eine Frage

Warum glauben die Astronomen, daß Triton ursprünglich kein Neptunmond war?

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Die Fakten


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Die Antwort


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Übersetzt mit freundlicher Genehmigung von Dr. Laura A. Whitlock.
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