Raumsonden zu den äußeren Planeten

Pioneer 10 war das erste Raumschiff, das den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter durchdrang und in die äußeren Regionen des Sonnensystems vorstieß. Sie schickte Nahaufnahmen vom Jupiter zurück, maß die Temperatur der Jupiteratmosphäre und kartografierte sein Magnetfield. Pioneer 11 passierte 1979 Saturn und seinen Mond Titan, wobei die ersten Nahaufnahmen der Saturnringe zurück zur Erde gefunkt wurden. Dem Besuch von Pioneer 11 folgten die Besuche von Voyager 1 und 2. Viereinhalb Jahre nach dem Besuch bei Saturn, lieferte Voyager 2, 1986 die ersten Nahaufnahmen vom Uranus. Die Voyager 2 Misson lieferte mehr Informationen über Uranus und seine Monde als seit der Entdeckung dieser Planeten gesammelt wurde. Man glaubte zuerst, daß Uranus neun Ringe hat. Voyager 2 entdeckte, daß es elf Ringe sind. Seine zwölfjährige Tour durch das Sonnensystem beendete Voyager 2 mit einem Besuch bei Neptun und seinen Monden. 1989 wurde Galileo gestartet, um Jupiter und seine vier größten Monde zu erforschen. Galileo übermittelte Bilder vom Jupitermond Europa, die daraufhindeuten, daß es dort Wasser gegeben haben könnte und unter der Kruste immer noch gibt. Andere Entdeckungen von Galileo sind: neue Informationen über Jupiters großen roten Fleck und Bilder von einem Vulkanausbruch auf dem Jupitermond Io. Galileo setzte eine Sonde ab, die in die Jupiteratmosphäre eintauchte und dort Messungen vornahm.


Pioneer 10 beim Jupiter

Am 15. Oktober 1997 begann die mit Plutonium angetriebene Raumsonde Cassini ihre sieben Jahre und drei Milliarden Kilometer lange Reise zum Saturn. Cassini ist die größte, komplexeste und teuerste Mission, die bis heute gestartet wurde. Die Mission dieses zwei Stockwerke hohen automatischen Forschungsreisenden besteht darin, die NASA-Wissenschaftler vier Jahre lang mit Informationen über Saturn, seine Ringe und Monde zu versorgen.


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StarChild ist ein Service des "High Energy Astrophysics Science Archive Research Center" (HEASARC),  Direktor: Dr. Nicholas E. White, innerhalb des "Laboratory for High Energy Astrophysics" (LHEA) bei der NASA/ GSFC.

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Übersetzt mit freundlicher Genehmigung von Dr. Laura A. Whitlock.
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