Weltraumreisen

Maedschen mit Teleskop

Toll!

Am 19. August 1960 trug das sowjetische Raumschiff Korabyl-Sputnik 2 zwei Hunde (mit NamenBelka (Eichhörnchen) und Strelka (Kleiner Pfeil) ins All und brachte sie sicher zurück.

Am 20. Juli 1969 verließ Neil Armstrong die Mondlandefähre Eagle und setzte als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond. Ihm folgte sein Kollege Edwin "Buzz" Aldrin. Dieses war das Resultat intensiver Anstrengungen der Vereinigten Staaten, die durch die Erfolge der Sowjet-Union im All inspiriert wurden. 1957 startete die UdSSR Sputnik I, den ersten künstlichen Satelliten der Welt. Später im gleichen Jahre trug Sputnik II die Hündin Laika ins All. Sie wurde so zur ersten irdischen Kreatur, die die Erde umkreiste. 1961 startete die UdSSR Vostok I, das erste bemannte Raumschiff der Welt. An Bord befand sich Yuri Gagarin.

Start von Vostok 1
Start von Vostok 1
President Kennedy
Die USA antworteten auf die Herausforderung mit schnellen Fortschritten in ihrem Weltraumprogramm. Am 5. Mai 1961 folg Alan Shepard das erste bemannte amerikanische Raumschiff. Zwanzig Tage später kündigte Präsident John F. Kennedy die Landung eines amerikanischen Astronauten auf dem Mond als nationales Ziel an. Er wollte dieses Ziel noch vor dem Ende der sechziger Jahre erreicht haben. Die NASA nahm die Herausforderung an. Am 20. Februar 1962 startete John Glenn mit Friendship 7 und umkreiste dreimal die Erde.

President Kennedys Rede über das Apollo Programm

"This Nation should commit itself..."

"We choose to go to the Moon..."

Diese Filme sind groß, aber es lohnt sich auf sie zu warten!

Im Juni 1963 führte die Sowjet-Union eine Mission mit zwei Raumschiffen durch. Mit einem setzte Valery Bykovsky einen Rekord für Langzeitflüge. Er blieb fünf Tage lang im All. Im anderen Raumschiff - Vostok 6 - flog Valentina Tereshkova, die erste Frau im All. Im März 1965 führte Alexei Leonov den ersten Ausstieg in den Weltraum durch. Am 3. Juni des selben Jahres führte Edward White II als erster Amerikaner einen Weltraumspaziergang durch.

Kosmonautin Valetina Tereshkova betritt Vostok 6
Valentina Tereshkova betritt Vostok 6

Die Apollo 1 Kapsel
Die Tragödie folgte auf den Erfolg für die Sowjet-Union und die USA. Am 27. Januar 1967 fing während eines Übungs-Cowntdowns das Cockpit der Apollo 1-Kapsel Feuer. Die amerikanischen Astronauten Edward White II, Virgil Grissom und Roger Chaffee kamen dabei ums Leben. Im gleichen Jahr starb der sowjetische Kosmonaut Vladimir Komarov, als seine Kapsel beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre abstürzte. Die Soyuz 11-Kosmonauten Georgi Dobrovolsky, Vladislav Volkov und Viktor Patsayev starben 1971 ebenfalls beim Wiedereintritt. Sie waren auf dem Weg zurück zur Erde, nachdem sie erfolgreich Salyut 1, die erste bemannte Raumstation, besucht hatten.

Währenddessen suchten unbemannte Raumsonden wie z.B. Lunar Orbiter, Ranger, und Surveyor nach möglichen Landeplätzen für die Apollo Mondlandefähren. Am 21. Dezember 1968 führten Frank Borman, James Lovell und William Anders die erste Apollo-Mission durch, die den Mond umkreiste. Bei den Apollo 9 und Apollo 10-Missionen wurden weitere Tests der Mondlandefähre durchgeführt. Das ebnete den Weg für die erfolgreiche Landung von Apollo 11 auf der Mondoberfläche.


Apollo umkreist den Moon

Apollo 15 Mondauto
Apollo 12 war ebenfalls eine erfolgreiche Mondmission. Apollo 13 wurde fast zu einer Katastrophe, als das Raumschiff auf dem Weg zum Mond durch eine Explosion beschädigt wurde. Die Mission mußte abgebrochen werden, und die Rückkehr zur Erde gelang nur unter großen Schwierigkeiten. Apollo 14 führte seine Mission erfolgreich durch und brachte 43,5 Kilogramm Gesteins- und Bodenproben zur Erde. Die Mondlandefähre von Apollo 15 landete am 30. Juli 1971 auf dem Mond. Die Astronauten erkundeten erstmals die Mondoberfläche mit Hilfe eines Mondautos. Apollo 16 brachte ebenfalls eine große Anzahl an Gesteins- und Bodenproben zur Erde. Die letzte und längste Mission war Apollo 17. Sie wurde am 7. Dezember 1972 gestartet. Diese Mission dauerte 12 Tage, 13 Stunden und 51 Minuten. Bei dieser Mission stellten die Astronauten einen Rekord für den längsten Aufenthalt außerhalb der Mondlandefähre auf. Sie erkundeten den Mond für insgesammt 22 Stunden und 4 Minuten.

Die Sowjet-Union brachte zwischen 1971 und 1982 sieben Raumstationen in die Erdumlaufbahn. 1973 starteten die USA die Raumstation Skylab. Dieser Satellit war so konstruiert, daß die Astronauten dort eine längere Zeit leben und arbeiten konnten. Die Station diente nicht nur als Labor und Lebensraum für die Astronauten, sondern auch als Unterstützungsbasis für andere Raumschiffe, die an der Station andockten. 1986 startete die Sowjet-Union die Raumstation Mir. Sie ist die größte Raumstation, die jemals die Erde umkreiste. Sie befindet sich noch im einer Erdumlaufbahn.

Mir
STS-1 Landung
Columbia landet nach ihrem ersten Flug
1981 startete die USA das erste Space Shuttle Columbia. Es ist das erste wiederverwendbare, bemannte Raumschiff. Geflogen wurde es von Robert Crippen und kommandiert von John Young. Im Juni 1983 startete Sally Ride, die erste Amerikanerin, ins All. Sie flog mit dem Space Shuttle Challenger. Im August des gleichen Jahres flog Guion Bluford als erster farbige Amerikaner ins All. Bei einer Challenger-Mission 1984 machte Kathryn Sullivan als erste Amerikanerin einen Weltraumspaziergeng. 1986 trug die Raumfähre Columbia Franklin Chang-Diaz, den ersten Amerikaner spanischer Abstammung ins All. Leider ereignete sich 1986 eine weitere Tragödie im Raumfahrtprogramm der USA. Der 28. Januar war das Startdatum der 25. Shuttle-mission. 73 Sekunden nach dem Start explodierte die Raumfähre Challenger. Alle sieben Astronauten, darunter auch Christa McAuliffe, die erste Lehrerin im Weltall, wurden getötet. Das Space Shuttle Endeavour trug 1992 eine einzigartige Crew in die Erdumlaufbahn. Die Crew beinhaltete nicht nur Mae Jemison, die erste Amerikanerin afrikanischer Abstammung, sondern auch Mark Lee und Jan Davis, das erste Ehepaar im All sowie den ersten japanischen Astronauten Mamoru Mohri.

Apollo 11
Skylab
Die Raumstation Mir
Das Space Shuttle


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Übersetzt mit freundlicher Genehmigung von Dr. Laura A. Whitlock.
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