Raumsonden zur Venus

Venus war der erste Planet, der jemals von einer Raumsonde erreicht wurde. 1962 flog Mariner 2 innerhalb von 34400 Kilometer an der Oberfläche vorbei und lieferte Informationen über die Temperatur, Detailaufnahmen der Venusatmosphäre und Messungen der Rotationsdauer. Die sowjetische Sonde Venera 7 war die erste Sonde, die auf der Venus landete. Leider hörte sie schon innerhalb einer Stunde wegen der hohen Venustemperaturen auf zu funktionieren. 1982 lieferte Venera 13 die ersten Farbbilder von der Venusoberfläche. Der Pioneer Venus Orbiter wurde am 20. Mai 1978 gestartet. Er trat im Dezember des selben Jahres in den Venusorbit ein. Seine Hautptaufgaben waren das Messen des Sonnenwindes in Venusumgebung, das Vermessen der Venusoberfläche mit Hilfe von Radar sowie das Erforschen der Eigenschaften der oberen Schichten der Venusatmosphäre und der Ionosphäre. Die meisten Instrumente des Orbiters waren noch funktionsfähig als die Sonde im Oktober 1992 in die Venusatmosphäre eintrat. Die Magellan Sonde wurde 1989 gestartet und erreichte die Venus am 10. August 1990. Magellan konnte Radarbilder von 98% der Venusoberfläche aufnehmen.


Der Pioneer Venus Orbiter


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StarChild ist ein Service des "High Energy Astrophysics Science Archive Research Center" (HEASARC),  Direktor: Dr. Nicholas E. White, innerhalb des "Laboratory for High Energy Astrophysics" (LHEA) bei der NASA/ GSFC.

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Übersetzt mit freundlicher Genehmigung von Dr. Laura A. Whitlock.
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